Berlin: Hubschrauberlandeplatz Steinstücken

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
KoordinatenN522325 E0130742 (WGS84) Google Maps
Karte mit Lage Hubschrauber<wbr>lande<wbr>platz Berlin-Steinstücken
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Berlin-Steinstücken
von Bert Kondruß

Allgemein

Bei Aufteilung der Stadt Berlin in die vier Sektoren im Jahr 1945 gehörte die Siedlung Steinstücken zum amerikanischen Sektors, lag jedoch als Exklave vollständig umgeben vom Land Brandenburg bzw. später vom DDR-Bezirk Potsdam. Damit war der Zugang von der Willkür des DDR-Regimes abhängig. Zur Versorgung und zum Schutz der Siedlung, die mehrfach von DDR-Truppen überfallen wurde, wurde von der US Army dieser Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. 1972 bekam Steinstücken im Rahmen eines Gebietstausches einen gesicherten Zugang und war damit keine Exklave mehr, wodurch sich die Situation normalisierte.

Im Kalten Krieg

Situation

Hubschrauber<wbr>lande<wbr>platz auf Karte im Berlin Command Plan for STEINSTUCKEN 1961
Der Hubschrauberlandeplatz markiert auf einer Karte im Berlin Command Plan for STEINSTUCKEN (1961, Secret) - Farblich von mil-airfields markiert: Gelb=Stadtgrenze von Berlin, blau=von der DDR kontrollierter Weg nach Steinstücken. (Quelle: National Archives)

Übersicht

Berlin-Steinstücken auf einem Satellitenbild 1970
Die Exklave Berlin Steinstücken auf auf einem US-Satellitenbild vom 25.11.1970 - Im östlichen Bereich ist die Mauer gut zu erkennen. Den Hubschrauberlandeplatz habe ich mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Am oberen Bildrand befindet sich der Bahnhof Potsdam-Griebnitzsee. (Quelle: U.S. Geological Survey)

Heute

Nutzung

Geschlossen. Zur Erinnerung ist der Platz heute benannt "Am Landeplatz" und es befindet sich dort ein Denkmal.

Links

Quellen

This page in English
Folge mil-airfields auf Facebook