Altenburg: Flugplatz

Nobitz, Аэродром Альтенбург

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Koordinaten: N505858 E0123027 (WGS84) Google Maps
HNN: 194 m

Lage Ort

Ehemalige DDR, Bezirk Leipzig;
heute Bundesland (Freistaat) Thüringen.
Karte mit Lage Flugplatz Altenburg
Deutschland im Kalten Krieg
Karte

Lage Flugplatz

Der Flugplatz befindet sich ca. 5 km östlich des Stadtzentrums von Altenburg.

Im Zweiten Weltkrieg

Situation

Der Fliegerhorst Altenburg im Zweiten Weltkrieg auf einer US-Karte aus dem Jahr 194x - (McMaster University Library Digital Archive, Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.5 CC BY-NC 2.5 CA /MULDA/)

Übersicht

Der Flugplatz Altenburg-Nobitz auf einer US-Karte aus dem Jahr 1952 - AMS M841 GSGS 4414, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University /BYU/)

Im Kalten Krieg

Nutzung im Kalten Krieg

Sowjetischer Militärflugplatz.

1950er Jahre

Chronik

  • Einheiten im Jahr 1954
    - Sowjetisches Jagdflieger-Regiment (PF 29 637),
    - Sowjetisches Jagdflieger-Regiment (PF 62 334),
    - Auf dem Flugplatz wurden insgesamt 45 MiG-15/MiG-15U gezählt.
    (Bei den Postfachnummern können die Ziffern 3 und 5 verwechselt sein, da sie im Quelldokument schwer zu unterscheiden sind)
    Quelle: /BND/Bundesarchiv B 206/3033/
  • Mai 1954
    Verlegung des Jagdregiments Brand (PFN 62 334) auf den Flugplatz Altenburg
  • Mai 1954
    Verlegung der fliegertechnischen Ausbildungs-Einheit (PFN 65 276) vom Flugplatz Altenburg nach Döberitz.

1960er Jahre

Chronik

  • 1966
    Beobachtung der US-Militärverbindungsmission: Das Regiment Altenburg wurde möglicherweise mt Flugzeugen des Typs MiG-21 FISHBED F ausgerüstet, genauso wie die Regimenter in Altes Lager und Pütnitz. In Altenburg wurde im April 1966 auch die neueste Trainingsversion MiG-21U MONGOL F zuerst beobachtet.
    Quelle: /USMLM 1966/
  • 30.11.1966
    Ein USMLM-Team beobachtet MiG-21 FISHBED Fs mit ungewöhnlichen Rumpfmarkierungen in Altenburg.
    Quelle: /USMLM 1966/

Bilder

Eine modifizierte MiG-21 FISHBED F im November 1966 in Altenburg:
Quelle: /USMLM 1966/

1970er Jahre

Situation

Der Flugplatz Altenburg auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972 - (ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin /PCL MC/)

1980er und frühe 1990er Jahre

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1980er Jahre:
  • 04/22: 2400 m x 80/60/44 m Beton
  • 04/22: 2000 m x 100 m Gras
Breite der SLB (in Landerichtung 221° betrachtet):
- auf den ersten 240 m beträgt die Breite 44 m
- für die folgenden 350 m ist die Breite 60 m
- auf den restlichen 1810m ist die Bahn 80 m breit.
Ein NVA-Dokument aus den 1980er Jahren nennt einen maximalen Höhenunterschied auf der Start- und Landebahn von 30 m. Der höchste Punkt lag im letzten Drittel der Bahn (in Richtung 221° betrachtet). Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man wegen Kiesgruben nicht nach rechts oder links abweichen darf.
Am Ende der Bahn 22 befanden sich zwei Flugzeugfanganlagen.

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1989:
  • RSBN: Kanal 07 "PN", N505859 E0123023
  • FFF: 215 "PN", 4000 m
  • NFF: 411 "P", 950 m

Flugfunk

Das russische Funkrufzeichen für den Flugplatz war PRORAN (originale Schreibweise auf Kyrillisch: ПРОРАН).
Auf einer Karte mit Wetterstationen, die Anfang der 1990er Jahre in der Flugleitung am Flugplatz Sperenberg hing, war für Altenburg der Name STOLBIK eingetragen (= Tarnname der Wetterstation Altenburg?)

Heute

Nutzung heute

Regionalflughafen.

Videos

Links

Literatur

  • /USMLM 1966/:
    United States Military Liaison Mission: "Unit History 1966"

Flugplätze in der Umgebung

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