Nohra: Flugplatz

Weimar-Nohra

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Koordinaten: N505837 E0111453 (WGS84)
Karte: Google Maps

Lage Ort

Ehemalige DDR, Bezirk Erfurt;
heute Bundesland (Freistaat) Thüringen.
Deutschland im Kalten Krieg

Allgemein

Bis 1945 wurde Nohra als Fliegerhorst der Luftwaffe genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz eine Hubschrauberbasis der sowjetischen Streitkräfte. Beim Abzug Anfang der 1990er Jahre flogen in Nohra Hubschrauber der Typen Mi-2, Mi-6, Mi-8 und Mi-24 in verschiedenen Versionen. Der Platz verfügte über eine kurze befestigte Start- und Landebahn, über einen Hangar und über ein Funkfeuer. Heute ist die Anlage geschlossen und weitgehend abgerissen.

Im Zweiten Weltkrieg

Nutzung

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Übersicht

Der Flugplatz Nohra auf einer US-amerikanischen Karte aus dem Jahre 1952 - (AMS M841 GSGS 4414, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University /BYU/)

Im Kalten Krieg

Situation

Der Flugplatz Nohra auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972 - (ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin /PCL MC/)
Sowjetische Hubschrauberbasis bis 1992.

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:
  • 06/24: 450 m Beton

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1990:
  • FFF 24: 860 "ZQ"

Flugfunk

Rufzeichen: VOJEVODA (1990)

Einheiten

1990: ? OVE (Mi-2, Mi-6, Mi-8, Mi-24); 336 OBVP (Mi-8, Mi-24)

Historie

  • 06.09.1988 Ein Team der US-Militärverbindungsmission beobachtet an einem außergewöhnlich klaren Tag zwei Stunden lang den Flugbetrieb, einschließlich Beladen, Auftanken, Starts und Landungen von Hubschraubern Mi-24 HIND und Mi-8 HIP. Von besonderem Interesse waren dabei senkrechte Starts und Landungen von Mi-24 HIND G1. Bisher wurde angenommen, dass Mi-24 immer im Rollen starten. Quelle: /USMLM 1988/

Bilder

Flugbetrieb in Weimar-Nohra im Jahr 1988:
Quelle: /USMLM 1988/

Heute

Nutzung

Geschlossen.

Übersicht

Landsat-Bild aus dem Jahr 2016 - Von der einstigen Hubschrauberbasis gibt es nicht mehr viele Überreste - Objekt in Google Maps öffnen

Links

Literatur

  • /USMLM 1988/:
    United States Military Liaison Mission: "Unit History 1988"

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