Sülte: Flugplatz

Boldela, Buchholz

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Sülte
von Bert Kondruß
Koordinaten: N533216 E0112428 (WGS84) Google Maps
HNN: 177 ft
Betreiber: GSSD/WGT

Lage Ort

Deutschland im Kalten Krieg
Karte

Allgemein

Ungefähr 10 km südlich von Schwerin befand sich zu DDR-Zeiten im Bereich der Orte Sülte / Boldela / Buchholz ein Reserveflugplatz der sowjetischen Streitkräfte. Er hatte eine mehr als 3 km lange Landebahn mit Grasoberfläche und war für den Einsatz von Funkfeuern vorgesehen. Über die Nutzung liegen keine Informationen vor. Heute ist der Platz geschlossen.

Im Kalten Krieg

Nutzung

Reserveflugplatz der sowjetischen Streitkräfte.

Situation

Karte mit Flugplatz Buchholz Boldela bei Schwerin
Der Flugplatz Sülte auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972 (Quelle: ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin /PCL MC/)

Übersicht

Flugplatz Sülte bei Schwerin auf US Satellitenbild 1975
Der sowjetische Reserveflugplatz Sülte auf einem US-Satellitenbild aus vom 25.06.1975 - Die über 3,5 km lange Schneise im Wald ist mit roten Strichen angedeutet. Im Nordosten befinden sich die Einrichtungen des NVA-Standorts Schwerin Stern-Buchholz (Quelle: U.S. Geological Survey)

Start- und Landebahnen

  • 11/29: 3000 m Gras

Funkfeuer

Für die Hauptlanderichtung 29 (ca. 290°) war der Einsatz von zwei ungerichteten Mittelwellen-Funkfeuern vorgesehen.
  • FFF 29: 868 "JC"
  • NFF 29: 427 "J"

Flugfunk

Das Rufzeichen war BATALIST.

Heute

Nutzung

Geschlossen

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