Chojna: Flugplatz

Fliegerhorst Königsberg/Neumark, Аэродром Хойна, Lotnisko Chojna

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
Flugplätze im Kalten Krieg: Chojna
von Bert Kondruß
Koordinaten: N525623 E0142520 (WGS84)
Karte: Google Maps
HNN: 57m / 187'

Lage Flugplatz

Süd-südwestlich von Chojna.

Nutzung bis 1945

Fliegerhorst der Luftwaffe Königsberg/Neumark.

Nutzung im Kalten Krieg

Sowjetischer / russischer Militärflugplatz.

Heutige Nutzung

Der Flugplatz ist geschlossen. Der Platz wurde am 07.07.1992 an die polnischen Behörden übergeben.
Jakub Sieradzki berichtete im Jahr 2007: Aktuell wurde das gesamte Gelände an die Gemeinde übergeben und wird nun schrittweise zu einem Gewerbe- und Wohnungsprojekt. Die Gewerbe nutzen die Bunker als Lager.

Flugplatzkarte

Soviet airfield sketch
ХОИНАChojna
АНТРАКТRufzeichen "ANTRAKT"
МБВMinimale Sicherheitshöhe
НFlugplatzhöhe 57 m
Н ЭШ ПЕРЕХÜbergangsfläche
дFernfunkfeuer mit Frequenz und den Kennungen für Haupt- und Nebenlanderichtung.
БNahfunkfeuer
БВППLänge und Breite der Beton-Start- und Landebahn
РСБНFunkkanäle für das Navigationssystem RSBN und das Anflugsystem PRMG

Start- und Landebahnen

Data for the year 1990:
  • 09/27: 2300 m x 48 m

Funknavigation

Data for the year 1990:
  • FFF 27: 975 "AT", 3800 m
  • NFF 27: 480 "A", 1000 m
  • FFF 09: 975 "OJ", 4160 m
  • NFF 09: 480 "O", 1010 m
  • RSBN: CH 43 "AT", N525606 E0142519 (S42/83?)
  • PRMG: CH 43
Die Kennungen der Funkfeuer in Hauptlanderichtung 27 wurden aus dem ersten und letzten Buchstaben des Flugplatz-Rufzeichens ANTRAKT abgeleitet.

Flugfunk

Das Rufzeichen war ANGARKA (bekannt für die Zeit zwischen 1965 und 1970) und später ANTRAKT (bekannt für die Zeit um 1990).

Einheiten

Die zuletzt in Chojna stationierte Einheit war das 582 IAP. Das Regiment war in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren mit 30..34 Su-27 ausgerüstet. Am 5. Mai 1992 verließ die Einheit den Flugplatz und verlegte nach Smolensk.

Einrichtungen

"Flugplatz mit einer Fläche von 423 Hektar. Mehr als 260 Gebäude unterschiedlichen Typs. Kraftstofflager mit einer Kapazität von 21.700 Kubikmetern. Das Objekt ist stark verwüstet" (Quelle: /bicc/

Weitere Informationen

This story has been reported by Jakub Sieradzki:
"It was one of the very last days of the soviet troops in Poland, when a lot of broken equipment still waited for the lift to the Soviet Union. One of the farmers living next to the area of the airfield has dreamed of having an airplane in his farm, so that he went to the airbase and started to negotiate with the guards possible ways of assisting him in the realisation of his dream. He finally succeeded and for some decent amount of spirit (I was told it was one bottle, but it's hard to belive) he bought one of the grounded planes (I was told it was a "small plane" - so possibly we are not dealing with Sukhoi in this story). Soviet soldiers were so helpfull, that even had dismantled fragments of the barbed-wire fence to make deal come faster. Unfortunately they were not equally ridgid to repair the fence, so that deal has been discovered and the "small plane" returned to the Soviet Air Force. I guess alkohol has not been returned to the investor ..."

Bilder

Die nachfolgenden Bilder wurden im Jahr 2007 von Jakub Sieradzki aufgenommen. Vielen Dank Jakub!
Drei Bilder wurden zum Schutz der Privatsphäre in kleinen Bereichen retuschiert.
Taxiway (slightly retouched)
(slightly retouched)
The graffiti left in front means "don't shit here" (slightly retouched)
Shelter door

Links

Literatur

  • Freundt, Lutz (Hrsg.), Büttner, Stefan: "Rote Plätze - Russische Militärflugplätze in Deutschland 1945 - 1994" AeroLit Verlag, 2007 - Short description of the airfield history

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