Altensalzwedel: NVA-Hubschrauberlandeplatz 3184

HSLP / HLP 3184

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
Koordinaten: N524637 E0110918 ca. (WGS84)
Karte: Google Maps

Zu DDR-Zeiten befand sich bei Altensalzwedel eine Radarstellung der NVA, zuletzt betrieben durch die Funktechnische Kompanie 614 (FuTK-614). Dieser Standort, nur 13 km entfernt von der innerdeutschen Grenze, verfügte über einen Hubschrauberlandeplatz, auf dem in den 1980er Jahren Hubschrauber in Bereitschaft waren, um "Grenzverletzungen" durch langsam fliegende Luftfahrzeuge besser abwehren zu können.

Lage Ort

Ehemalige DDR, Bezirk Magdeburg;
heute Bundesland Sachsen-Anhalt.
Deutschland im Kalten Krieg

Lage Flugplatz

1,7 km nordwestlich Altensalzwedel. Der Landeplatz dürfte sich direkt in der Radarstellung befunden haben, vermutlich die auf heutigen Satellitenbildern noch sichtbaren beiden Betonflächen in der Mitte der Anlage und östlich davon.

Im Kalten Krieg

Nutzung

Hubschrauberlandeplatz 3184 für die Funktechnische Kompanie 614 (FuTK-614) der ehemaligen NVA-Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV).

Flugbetriebsflächen

Ausmaße: 19 m x 19 m,
Hauptstart- und Landerichtung: 300°,
Bodenbeschaffenheit: Beton,
Nutzung ohne Flurschaden möglich,
Aufnahmekapazität: 2 Hubschrauber.

Telefon

Stabsnetz S1 205+734p

Luftraum und Verfahren

Nutzung möglich bei TEWB (Tags einfache Wetterbedingungen),
Zeit zur Herstellung der Aufnahmebereitschaft: 30 Minuten

Hindernisse

Antenne: Entfernung 50 m, Höhe 20 m;
AMU-Mast: Entfernung 45 m, Höhe 30 m

Heute

Nutzung

Geschlossen.

Flugplätze in der Umgebung

Folge mil-airfields auf Facebook