Kreuzbruch: Flugplatz

FRA-4123 Klosterfelde, HLP 3114, 6102

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KoordinatenN524919 E0132555 (WGS84) Google Maps
Ehemalige DDRBezirk Potsdam
BundeslandBrandenburg
RegionBarnim, Havel
Karte mit Lage Flugplatz Kreuzbruch
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Kreuzbruch

Lage Ort

Bundesland Brandenburg.

Lage Flugplatz

4,5 km nordwestlich von Klosterfelde.

Im Kalten Krieg

Nutzung

Flugplatz der vormlitärischen Gesellschaft für Sport und Technik (GST). Der Flugplatz wurde 1979 geschlossen. Danach
Hubschrauberlandeplatz 3114 für die Fla-Raketenabteilung 4123 (FRA-4123, Klosterfelde) der ehemaligen Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV) der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Außerdem Hubschrauberlandeplatz 6102 "Flugbetriebsfläche Kreuzbruch" der NVA.

1950er Jahre

Nutzung

Der Platz wird von sowjetischen Fliegertruppen als Luft-Boden-Schießplatz verwendet.

Übersicht

Der Flugplatz Kreuzbruch auf einer US-Karte 1952
Der Flugplatz Kreuzbruch auf einer US-amerikanischen Karte aus dem Jahre 1952
Quelle: AMS M841 GSGS 4414, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University
Luftbild 1953 - Für die Nutzung als Luft-Boden-Schießplatz sind Flugzeug-Silhouetten ausgelegt.
Quelle: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0, © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Kontrast erhöht)
Es gibt 5 Ziel-Reihen - Die beiden Reihen mit den größten Flugzeugen sind mit römischen Zahlen nummeriert (oberste Reihe rückwärts von VIII bis V, darunter vorwärts von I bis IV). Die beiden Reihen mit den mittleren Zielen haben Nummern von 1 bis 4 und von 5 bis 8. Die kleinen Ziele rechts/unten sind durchnummeriert von 1 bis 4.
Quelle: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0, © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Kontrast erhöht)
Nummerierte Flugzeug-Silhouetten
Quelle: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0, © GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, (Kontrast erhöht)

1980er und frühe 1990er Jahre

Übersicht

Flugplatz Kreuzbruch, DDR, auf einem Satellitenbild 1980
Der Flugplatz Kreuzbruch auf einem US-Satellitenbild vom 26.07.1980 - 1: Flugplatz; 2: Feuerstellung der Fla-Raketenabteilung 4123 Klosterfelde; 3: unbekanntes Objekt, das offenbar neu gebaut wurde. Eventuell steht es im Zusammenhang mit der FlaRak-Stellung, denn zum selben Zeitpunkt ist ein ähnliches Objekt in der Nähe der FRA-4121 Markgrafpieske entstanden.
Quelle: U.S. Geological Survey

Flugbetriebsflächen

Für den Hubschrauberlandeplatz 3114 ist angegeben:
- Ausmaße: 500 m x 1000 m
- Hauptstart- und Landerichtung: 315°
- Bodenbeschaffenheit: feste, trockene Grasnarbe
- Nutzung ohne Flurschaden möglich
- Aufnahmekapazität: 10 Hubschrauber
Für Hubschrauberlandeplatz 6102:
- Ausmaße: 800 m x 1000 m
- Hauptstart- und Landerichtung: 80°, 260°
- Bodenbeschaffenheit: Rasen
- Nutzung ohne Flurschaden möglich
Warum die Angaben so unterschiedlich sind, ist mir unklar.

Kommunikation

Stabsnetz S1 2734-759-58

Luftraum und Verfahren

Nutzung möglich bei TEWB (Tags einfache Wetterbedingungen)
Zeit zur Herstellung der Aufnahmebereitschaft: 60 Minuten

Hindernisse

Bäume: Entfernung 30 m, Höhe 10 m

Heute

Nutzung

Geschlossen.

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