Stendal: Flugplatz

Borstel

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
Koordinaten: N523745 E0114911 (WGS84)
Karte: Google Maps
HNN: 184 ft

Lage Ort

Der Flugplatz Stendal auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972 - (ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin /PCL MC/)

Nutzung im Kalten Krieg

Nutzung durch sowjetische/russische Truppen bis 1992.

Heutige Nutzung

Allgemeine Luftfahrt.

Flugplatzkarte

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:
  • 08/26: 2000 m x 60 m Beton
  • 08/26: 2000 m x 60 m Gras

Funknavigation

Angaben für die 1970er Jahre:
  • FFF 26: 158 "ÜK", 3600 m
  • NFF 26: 330 "Ü", 1000 m
Angaben für das Jahr 1990:
  • FFF 26: 910 "ÜK", 3600 m
  • NFF 26: 449 "Ü", 1000 m

Kommunikation

Rufzeichen: VYBOIKA (ca. 1970), KUKAN (1990)

Einheiten

1990:
- 178 OBVP: Mi-8, Mi-24
- 440 OBVP: Mi-8, Mi-24

Zeittafel

  • 1988 Mehrere Sichtungen von Mi-17 HIP H auf den sowjetischen Flugplätzen Parchim (2. Garde-Panzer-Armee) und Stendal (3. Stoßarmee) deuten darauf hin, dass diese Regimenter diese neueste HIP-Variante eines Angriffshubschraubers in ihren Bestand aufnehmen. Durch Vergleich der Bordnummern wurde festgestellt, dass einige dieser Hubschrauber vom sowjetischen Flugplatz Oranienburg stamnen, der bisher einzigen Basis mit HIP H. Quelle: /USMLM 1988/
  • Außerdem wurden 10 HIND G-1 und 3 HIND G-2 in Stendal und 1 HIND G-1 und 2 HIND G-2 in Parchim identifiziert. Das ist eine deutliche Zunahme der Basen für diesen Spezialhubschrauber. Quelle: /USMLM 1988/
  • 19.07.1988 Zwei Hubschrauber aus Stendal, ein Mi-24 HIND G1 und ein Mi-24 HIND E wurden bei einfachen Kanonenangriffen beobachtet. Der HIND G1 fungierte dabei als Ausbilder und Ziel. Der HIND E platzierte sich als Angreifer über und hinter dem Ziel. Der Angreifer stürzte sich in Richtung des Ziels und stieg zur gegenüberliegenden Seite für einen Neuangriff. Quelle: /USMLM 1988/

Links

  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1964 - Notiz zum Inventar der 24. Luftarmee in Stendal mit 12 Yak 26/27 Mangrove, 2 CAB vielleicht An-10 oder An-12, 6 Mi-1 HARE
  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1973 - Notiz zur erstmaligen Beobachtung von Mi-24 außerhalb der UdSSR 26. September 1973
  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1975 - Notiz zur signifikaten Erhöhung der Anzahl der Mi-24 auf Regimentstärke
  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1976 - Notiz erste Farb- und Schwarzweißfotos sowie Tonaufzeichnungen einer neuen Mi-24-Variante am 6. Dezember 1976
  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1984 - Notiz zu modernisierten Mi-24 mit 23 mm Kanone und zur Modernisierung slewable barrel pods
  • http://www.history.hqusareur.army.mil/uslmannual.htm (offline): USMLM Unit History 1986 - Notiz zu TRA 067-86 erwähnt S-125 Stellung bei Stendal
(mit freundlicher Unterstützung von JM)

Literatur

  • Ries, Karl; Dierich, Wolfgang: "Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe" Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993 - Alliierte Planskizze
  • /USMLM 1988/:
    United States Military Liaison Mission: "Unit History 1988"
  • Freundt, Lutz: "Sowjetische Fliegerkräfte in Deutschland 1945-1994, Band 3" Edition Freundt Eigenverlag, Diepholz 1999 - Beschreibung, Luftbild 1991, Bilder
  • Freundt, Lutz (Hrsg.), Büttner, Stefan: "Rote Plätze - Russische Militärflugplätze in Deutschland 1945 - 1994" AeroLit Verlag, 2007 - Beschreibung, Luftbild 1992, Bilder

Flugplätze in der Umgebung

Folge mil-airfields auf Facebook